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Französisch

Voyager, c’est vivre

1. April 2017 ·

« Rester c’est exister : mais voyager, c’est vivre. »
Getreu diesem Motto des Poeten und Chansonniers Gustave Nadaud haben wir uns entschlossen, nicht zuhause zu bleiben und nur zu existieren, sondern zu reisen, um zu leben, um das französische savoir-vivre zu erleben.

Wir, das sind 19 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen sowie Frau Rückl-Fayoumi und Herr Becker.

Während unserer 7 Tage gab es viele Momente, die uns »leben« ließen. Nachdem exakt vier Stunden vor unserem Abflug der Streik des Berliner Bodenpersonals beendet wurde, und der Betrieb in Schönefeld wieder auflebte, konnten wir zu unserer Partnerschule im 13. arrondissement reisen. Es hätte die Möglichkeit gegeben, vom Flughafen Orly aus einmal bequem mit der Straßenbahn und der U-Bahn zu reisen, doch man wollte uns gleich zu Beginn die Vielfalt an Pariser Fahrmöglichkeiten zeigen. Für uns hieß das: Flughafenzug, RER (so eine Mischung aus S-Bahn und Regionalbahn), U-Bahn und nochmal U-Bahn. Prompt verloren wir bei einem Umstieg durch schier unendliche Verbindungstunnel und Treppen eine Schülerin, wir fanden jedoch schnell wieder zueinander und konnten geschlossen unser Abenteuer fortsetzen.

In der Schule angekommen ging es in die caféteria und dann heim in die Familien der correspondants. In den folgenden Tagen entdeckten wir ganz Paris: die Champs-Elysées und den Louvre, die Seine, die Insel Île de la Cité mit Notre Dame, das Panthéon, das Hôtel des Invalides (wo Napoleon aufgebahrt ist), den Eiffelturm, all die berühmten Plätze bei einer Stadtrallye sowie Moulin Rouge und Montmartre mit der berühmten Kirche Sacré Cœur.

Natürlich waren wir auch im Unterricht, begleiteten unsere Austauschpartnerinnen und -partner in ihrer Freizeit, verbrachten ein Wochenende in den Familien, … Dabei entdeckten wir allerlei Gemeinsamkeiten und Unterschiede, gingen auf akustisch Stadterkundung und überwanden auch die ein oder andere Grenze.

Unser Schüleraustausch wird durch das Deutsch-Französische Jugendwerk gefördert. Wir danken dem DFJW/OFAJ herzlich für die großzügige Unterstützung.
Weitere Informationen zur Arbeit des DFJW erhalten Sie unter dfjw.org.

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